Aus welchem Material besteht das Hinterradlager eines Autos?
Das Material der Hinterradlager von Fahrzeugen ist üblicherweise hochkohlenstoffhaltiger Chromlagerstahl (wie z. B. GCr15), der eine hohe Härte (58–65 HRC) und gute Verschleißfestigkeit aufweist und sich für die Herstellung herkömmlicher Hinterradlager für Automobile eignet.
Materialauswahl unter besonderen Arbeitsbedingungen
In Umgebungen mit hohen Temperaturen oder korrosiven Bedingungen können folgende Spezialmaterialien verwendet werden:
Youdaoplaceholder0 Hochtemperatur-Arbeitsbedingungen : Bei Temperaturen über 180℃ sollten Legierungen auf Kobaltbasis, Chrombasis oder Molybdänbasis verwendet werden.
Youdaoplaceholder0 Korrosive Umgebung: Verwenden Sie martensitischen Edelstahl (korrosionsbeständig und mit hoher Härte) oder austenitischen Edelstahl (mit besserer Korrosionsbeständigkeit).
Traditioneller Herstellungsprozess
Die Hinterradlager herkömmlicher Automobile bestehen meist aus einer Kombination von zweireihigen Kegelrollenlagern oder Kugellagern. Montage, Schmierung, Abdichtung und Spieleinstellung erfolgen direkt in der Automobilproduktion.
Hochleistungs-Dichtungsring
Da Radlager sehr nah am Boden und an Bauteilen wie Bremsscheiben mit hohen Temperaturen liegen, müssen sie sich an verschiedene, komplexe Straßenverhältnisse und anspruchsvolle Fahrbedingungen anpassen. Daher muss der Lagerdichtring eine ausgezeichnete Dichtigkeit gegen Fettverlust aufweisen und gleichzeitig hitzebeständig sowie schmutz- und abwasserabweisend sein.
Walztechnologie
Radlager der dritten Generation nutzen in der Regel die Wälztechnologie zur Selbstsicherung des inneren Halbrings. Bei dieser Technologie bewirkt die axiale Belastung eine plastische Verformung am Ende der Nabenwelle, wodurch diese mit dem inneren Halbring zu einer Einheit verbunden wird. Im Vergleich zur herkömmlichen Verschraubung reduziert die Wälztechnologie das Volumen und Gewicht, senkt die Kosten und erhöht die Zuverlässigkeit des Radlagers. Zudem entfällt beim Einbau in ein Fahrzeug die Justierung der Positionen interner Bauteile.
Leicht und miniaturisiert
Bei der Konstruktion der Radlager der zweiten und dritten Generation muss eine Finite-Elemente-Analyse durchgeführt werden, um eine ausreichende Flanschsteifigkeit bei gleichzeitig minimalem Volumen und Gewicht zu gewährleisten. Die Steifigkeit des Radlagers der dritten Generation bezieht sich dabei auf den Neigungswinkel des Nabenflansches relativ zum Außenringflansch. Durch die integrierte und miniaturisierte Bauweise wird das Achsengewicht reduziert. Das Radlager der zweiten Generation ist 180 g leichter als das der ersten Generation, das der dritten Generation sogar noch einmal um 120 g.
Niedriges Reibungsdrehmoment
Eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von Kraftfahrzeugen ist die Konstruktion von Radlagern mit niedrigem Reibmoment. Die Hauptfaktoren, die das Reibmoment von Lagern beeinflussen, sind der Lagertyp und die Vorspannung. Die Abdichtung der Lager trägt maßgeblich zum Reibmoment bei. Daher kann eine verbesserte Abdichtung zur Reduzierung des Reibmoments die Leistung von Radlagern deutlich steigern. Radlager haben sich von der ersten bis zur vierten Generation kontinuierlich weiterentwickelt, wobei das Reibmoment stetig und signifikant gesunken ist.
ABS-Technologie
ABS ist ein Sicherheitskontrollsystem für Kraftfahrzeuge mit Vorteilen wie Schlupf- und Blockierschutz. Bei einer Vollbremsung passt es die Bremskraft automatisch an, indem es die Raddrehzahl erfasst, um ein Blockieren der Räder zu verhindern und den Bremsweg zu verkürzen. Die Drehzahlmessung erfolgt mittels Magnetsensoren, die an den sich mit den Rädern drehenden Teilen und in der Nähe der Karosserie angebracht sind. Es gibt zwei Arten von Radnabeneinheiten mit ABS-Sensoren: Bei der einen sind die Sensoren im Inneren der Radnabe verbaut, während die Sensoren an anderen Teilen angebracht sind; bei der anderen Art sind die Sensoren zusammen mit dem Sensor in der Radnabe integriert (Radnabeneinheit mit Sensor).
Verschlissene oder beschädigte Radlager oder Radnabeneinheiten können während der Fahrt zu unerwünschten und kostspieligen Fahrzeugausfällen führen und sogar Ihre Sicherheit gefährden. Bitte beachten Sie beim Verwenden und Einbauen von Radlagern die folgenden Punkte:
Um größtmögliche Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, wird empfohlen, die Radlager unabhängig vom Alter des Fahrzeugs regelmäßig zu überprüfen. Achten Sie dabei auf frühe Warnzeichen für Lagerverschleiß, wie etwa Reibungsgeräusche während der Rotation oder eine ungewöhnliche Verzögerung der Radaufhängung beim Abbiegen.
Bei Fahrzeugen mit Hinterradantrieb wird empfohlen, die vorderen Radlager nach 38.000 Kilometern zu schmieren. Beim Austausch der Bremsanlage sollten die Lager geprüft und die Öldichtungen ersetzt werden.
Wenn Sie ein ungewöhnliches Geräusch aus dem Bereich des Radlagers hören, ist es am wichtigsten, die Geräuschquelle genau zu lokalisieren. Viele bewegliche Teile können Geräusche verursachen, oder es kann sein, dass rotierende Teile mit nicht rotierenden Teilen in Kontakt gekommen sind. Bestätigt sich, dass das Geräusch vom Lager selbst kommt, ist dieses möglicherweise beschädigt und muss ausgetauscht werden.
Da die Arbeitsbedingungen, die zum Ausfall der Lager auf beiden Seiten aufgrund der Vorderradnabe führen, ähnlich sind, wird empfohlen, sie paarweise zu ersetzen, selbst wenn nur ein Lager beschädigt ist.
Radlager sind recht empfindlich, daher müssen unbedingt die richtigen Methoden und geeigneten Werkzeuge verwendet werden. Bei Lagerung, Transport und Einbau dürfen die Lagerkomponenten nicht beschädigt werden. Manche Lager erfordern einen relativ hohen Einpressdruck, weshalb Spezialwerkzeuge benötigt werden. Beachten Sie unbedingt die Angaben im Handbuch des Fahrzeugherstellers.
Beim Einbau von Lagern ist auf eine saubere und ordentliche Umgebung zu achten. Eindringende Feinstaubpartikel verkürzen die Lebensdauer der Lager. Daher ist es besonders wichtig, beim Lagerwechsel auf Sauberkeit zu achten. Es ist verboten, mit einem Hammer auf das Lager zu schlagen. Achten Sie darauf, das Lager nicht fallen zu lassen (oder es auf ähnliche Weise unsachgemäß zu handhaben). Vor dem Einbau sollten der Zustand der Welle und des Lagergehäuses überprüft werden. Selbst geringfügiger Verschleiß kann zu Passungsproblemen und damit zu vorzeitigem Lagerausfall führen.
Bei Radlagereinheiten darf nicht versucht werden, die Radlager zu demontieren oder die Dichtringe der Radlagereinheiten einzustellen; andernfalls können die Dichtringe beschädigt werden, wodurch Wasser oder Staub eindringen können. Selbst die Laufbahnen des Dichtrings und des Innenrings wurden beschädigt, was zum dauerhaften Ausfall des Lagers führte.
Im Dichtungsring des mit dem ABS-System ausgestatteten Lagers befindet sich ein magnetischer Druckring. Dieser Druckring darf weder Stößen noch anderen Magnetfeldern ausgesetzt werden. Nehmen Sie die Lager vor dem Einbau aus der Verpackung und halten Sie sie von Magnetfeldern fern, beispielsweise von Elektromotoren oder Elektrowerkzeugen. Überprüfen Sie während des Einbaus die ABS-Warnanzeige im Armaturenbrett und führen Sie Testfahrten durch, um die Lager gegebenenfalls einzustellen.
Bei Radlagern mit magnetischen ABS-Druckringen kann man die Einbauseite des Druckrings ermitteln, indem man einen kleinen, leichten Gegenstand nahe an den Lagerrand hält. Die vom Lager erzeugte Magnetkraft zieht den Gegenstand an. Beim Einbau muss die Seite mit dem magnetischen Druckring nach innen zeigen, direkt zu den empfindlichen ABS-Komponenten. Ein falscher Einbau kann zum Ausfall des Bremssystems führen.
Viele Lager sind abgedichtet und benötigen während ihrer gesamten Lebensdauer kein Fett. Andere, nicht abgedichtete Lager, wie z. B. zweireihige Kegelrollenlager, müssen bei der Montage gefettet werden. Aufgrund der unterschiedlichen Größen der Lagerkammern ist es schwierig, die benötigte Fettmenge zu bestimmen. Am wichtigsten ist, dass sich Fett im Lager befindet. Ist zu viel Fett vorhanden, tritt es bei der Rotation der Lager aus. Erfahrungsgemäß sollte die Fettmenge bei der Montage 50 % des Lagerspiels ausmachen.
Beim Anziehen von Sicherungsmuttern variiert das erforderliche Drehmoment aufgrund der unterschiedlichen Lagertypen und Lagergehäuse erheblich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Anweisungen.
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