Kürzlich habe ich etwas sehr Interessantes festgestellt: Mit dem stetig wachsenden Gebrauchtwagenhandel steigt auch das handwerkliche Können der Besitzer. Ihr Autoverständnis hat sich offenbar auf ein ähnliches Niveau entwickelt, denn grundlegendes Automobilwissen ist heutzutage Gold wert. Daher entscheiden sich immer mehr Besitzer dafür, ihre Fahrzeuge selbst instand zu setzen. Besonders einfache Wartungsarbeiten wie Luftwechsel, Austausch des Klimaanlagenfilters oder die einfache Überprüfung von Autoteilen gehören zu ihren Stärken.
Viele Autobesitzer wenden jedoch immer noch falsche Wartungsintervalle für Ersatzteile an und geben dadurch viel Geld aus. Deshalb erklären wir Ihnen heute den „Luftfilterwechselzyklus“.
Die Rolle des Luftfilterelements
Die Funktion des Luftfilterelements ist sehr einfach: Es filtert Partikel aus der Luft. Da der Motor im Betrieb viel Luft ansaugen muss, filtert der Luftfilter die „einatembaren Partikel“ heraus, bevor diese in den Zylinder gelangen und dort das Benzin-Luft-Gemisch verbrennen. Wenn der Luftfilter seine Filterwirkung nicht voll entfalten kann, gelangen größere Partikel in die Verbrennungsluft und verursachen mit der Zeit verschiedene Schäden. Ein typischer Schaden ist der Zylinderabriss!
Wann wird das Filterelement der Klimaanlage ausgetauscht?
Bei der Frage, wann der Klimaanlagenfilter gewechselt werden sollte, gibt es je nach Hersteller unterschiedliche Empfehlungen. Manche raten zu einem Wechsel alle 10.000 Kilometer, andere erst alle 20.000 Kilometer. Tatsächlich hängt der Wechselzeitpunkt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. In Gebieten mit viel Sand und Staub empfiehlt der Experte, den Filter bei jeder Wartung zu überprüfen und das Wechselintervall gegebenenfalls zu verkürzen. In Städten mit relativ sauberer Luft kann das Wechselintervall hingegen entsprechend verlängert werden.