Lichtmaschine für Kraftfahrzeuge
Zum Laden der Batterie und für das elektrische System des Fahrzeugs wird Gleichstrom benötigt. Daher muss die vom Generator erzeugte Wechselspannung in Gleichspannung umgewandelt werden, um die positive und negative Halbwelle der Wechselspannung effektiv für die Stromversorgung nutzen zu können. Hierfür eignet sich ein Brückengleichrichter. Dieser besteht aus sechs Dioden, wobei jeder Zweig aus zwei Leistungsdioden besteht. Eine dieser Dioden ist mit dem Pluspol und die andere mit dem Minuspol verbunden.
Gleichrichterdioden-Leitungsbedingungen: a) Bei drei positiven Dioden liegt zu einem bestimmten Zeitpunkt die höchste Spannung in der Phase der positiven Diode an. b) Bei drei negativen Dioden wird zu einem bestimmten Zeitpunkt die Phase mit der niedrigsten Spannung eingeschaltet, wobei gleichzeitig nur zwei Dioden – je eine am positiven und negativen Pol – leiten. Die Hüllkurven der positiven und negativen Halbwellenspannung überlagern sich und erzeugen so eine Gleichspannung mit geringen Schwankungen. Eine parallelgeschaltete Batterie an beiden Enden des Generators oder ein Kondensator im Bordnetz des Fahrzeugs kann den Gleichstromausgang des Generators weiter glätten.