Kann ich den Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters öffnen?
Der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters lässt sich öffnen. Vorher muss er jedoch gründlich von Ablagerungen befreit werden, damit diese nicht in die Bremsflüssigkeit gelangen und einen erneuten Bremsflüssigkeitswechsel erforderlich machen. Beim Kauf von Bremsflüssigkeit empfiehlt es sich, einen vertrauenswürdigen Hersteller zu wählen. Je höher die Qualitätsstufe, desto besser, da der Bremsdruck üblicherweise bei 2 MPa liegt und hochwertige Bremsflüssigkeit einen Druck von 4 bis 5 MPa erreichen kann.
Es gibt drei Arten von Bremsflüssigkeit, und verschiedene Arten eignen sich für unterschiedliche Bremssysteme. Bei der Verwendung ist darauf zu achten, dass verschiedene Bremsflüssigkeitsarten nicht vermischt werden, da dies die Bremswirkung beeinträchtigen kann.
Es ist wichtig zu beachten, dass alle Flüssigkeiten in Bremssystemen inkompressibel sind. Daher wird in einem geschlossenen Behälter oder einer flüssigkeitsgefüllten Rohrleitung der Druck, wenn die Flüssigkeit unter Druck steht, schnell und gleichmäßig auf alle Teile der Flüssigkeit übertragen. Dies ist das Prinzip der hydraulischen Bremse. Wird der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters geöffnet und Verunreinigungen in der Bremsflüssigkeit gefunden, muss diese umgehend ausgetauscht werden, um die einwandfreie Funktion des Bremssystems zu gewährleisten.
Inwieweit ist der Bremsflüssigkeitsbehälterdeckel ordnungsgemäß verschraubt?
Der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters sollte mäßig fest, weder zu fest noch zu locker, zugeschraubt werden, um Alterung oder gar Risse im Deckel zu vermeiden.
Der Bremsflüssigkeitsbehälterdeckel ist so konstruiert, dass er sich mäßig drehen lässt, um seine einwandfreie Funktion zu gewährleisten und gleichzeitig Beschädigungen zu vermeiden. Zu festes Anziehen kann zu Materialermüdung oder sogar Rissen im Deckel führen, da die Gewindedichtung nicht über das Anzugsmoment hinaus beansprucht werden darf, um Gewindeverschleiß oder strukturelle Schäden zu verhindern. Dies würde die Dichtwirkung und die normale Funktion beeinträchtigen. Darüber hinaus kann zu festes Anziehen auch Bauteile am Deckel beschädigen, wie beispielsweise den Bremsflüssigkeitsstandsensor, der sich verklemmen und das Drehen des Deckels behindern kann.
Daher ist es ratsam, den Bremsflüssigkeitsbehälterdeckel vorsichtig anzuziehen, um ein Auslaufen oder zu festes Anziehen zu vermeiden und so den Deckel und die darin enthaltene Bremsflüssigkeit vor Beschädigungen zu schützen. Dies gewährleistet die einwandfreie Funktion des Bremssystems und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer des Bremsflüssigkeitsbehälterdeckels.
Woher kommt das Wasser in der Bremsflüssigkeit?
Viele wissen, dass Bremsflüssigkeit regelmäßig gewechselt werden muss, da sie stark Wasser aufnimmt. Mit steigendem Wassergehalt sinkt der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheblich, wodurch sie nach mehrmaligem Bremsen leicht siedet und verdampft, was die Fahrsicherheit gefährdet.
01 Woher kommt das Wasser im Bremsöl?
Tatsächlich stammt diese Feuchtigkeit vom Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters und gelangt in die Bremsflüssigkeit! Da fragen Sie sich sicher: Sollte dieser Deckel nicht eigentlich abdichten? Ja, aber nicht vollständig! Nehmen wir den Deckel ab und sehen wir nach!
02 Deckelgeheimnisse
Der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters besteht in der Regel aus Kunststoff. Dreht man den Deckel um, sieht man, dass innen eine Gummidichtung angebracht ist. Durch die Verformung des Gummis wird eine Dichtung geschaffen, die die Bremsflüssigkeit von der Außenluft trennt.
Drückt man jedoch auf die Mitte des Gummipads, entsteht durch die Verformung des Gummis ein Riss. Die Risskante ist regelmäßig, was darauf hindeutet, dass sie nicht durch Alterung und Rissbildung des Gummis verursacht wurde, sondern auf eine Vorbehandlung zurückzuführen ist.
Entfernt man weiterhin das Gummipad, sieht man, dass sich im Deckel eine Nut befindet und das der Nut entsprechende Schraubengewinde ebenfalls unterbrochen ist. Der saubere Einschnitt deutet darauf hin, dass dies ebenfalls absichtlich so bearbeitet wurde.
Die Risse in der Gummidichtung und die Rillen im Deckel bilden einen „Luftkanal“, durch den Außenluft in den Bremsflüssigkeitsbehälter eindringen kann.
03 Warum ist es so konstruiert?
Es ist notwendig, den Funktionsprozess des Fahrzeugbremssystems zu analysieren.
Beim Betätigen des Bremspedals drückt die Hauptbremspumpe das Bremsöl in die Bremskraftverstärker der einzelnen Räder, um Bremskraft zu erzeugen. Gleichzeitig sinkt der Bremsölstand im Vorratsbehälter leicht ab, wodurch ein Unterdruck entsteht, der den Bremsölfluss behindert und somit die Bremswirkung verringert.
Lässt man das Bremspedal los, kehrt die Bremspumpe zurück und das Bremsöl fließt zurück in den Vorratsbehälter. Kann die Luft im Behälter nicht entweichen, behindert dies den Ölrücklauf, sodass der Bremssattel nicht vollständig löst und es zu einem Schleifeffekt der Bremse kommt.
Um diese Probleme zu vermeiden, haben Ingenieure eine Reihe von „Belüftungsvorrichtungen“ am Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters entwickelt, um den Druckunterschied zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Behälters auszugleichen.
04 Die Genialität dieses Designs
Durch die Verwendung von elastischem Gummi als „Ventil“ öffnet sich diese „Entlüftung“ nur bei einem bestimmten Druckunterschied zwischen dem Inneren und Äußeren des Flüssigkeitsbehälters. Beim Ende des Bremsvorgangs schließt sich die „Entlüftungsöffnung“ aufgrund der Elastizität des Gummis automatisch, wodurch der Kontakt zwischen Bremsflüssigkeit und Luft weitestgehend unterbunden wird.
Dies bietet jedoch unweigerlich die Möglichkeit, dass Feuchtigkeit aus der Luft in die Bremsflüssigkeit gelangt und deren Wassergehalt mit der Zeit zunimmt. Daher sollten Sie als Fahrzeughalter die Bremsflüssigkeit regelmäßig wechseln! Wir empfehlen einen Wechsel alle zwei Jahre oder nach 40.000 Kilometern. In Regionen mit hohem Feuchtigkeitsgehalt sollten Sie die Wechselintervalle entsprechend verkürzen.
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