Ein Ölkühler, auch Ölkühler genannt, ist ein Gerät zur Kühlung von Dieselmotoren. Je nach Kühlmethode unterscheidet man zwischen wassergekühlten und luftgekühlten Ölkühlern.
Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff „Motoröl“ Motoröl, Getriebeöl (MT) und Hydrauliköl (AT). Nur Hydrauliköl benötigt einen externen Ölkühler (den von Ihnen erwähnten Ölkühler) zur Zwangskühlung, da es im Automatikgetriebe gleichzeitig die Funktionen der hydraulischen Drehmomentwandlung, der Kraftübertragung sowie der Schmierung und Reinigung erfüllt. Die Betriebstemperatur des Hydrauliköls ist relativ hoch. Bei zu starker Abkühlung kann es zu Getriebeschäden kommen. Daher dient der Ölkühler dazu, das Hydrauliköl zu kühlen und so den einwandfreien Betrieb des Automatikgetriebes zu gewährleisten.
Typ
Ölkühler lassen sich je nach Kühlmethode in wasser- und luftgekühlte Kühler unterteilen. Bei der Wasserkühlung wird Kühlmittel aus dem Motorkühlkreislauf in den am Automatikgetriebe installierten Ölkühler geleitet. Alternativ wird Hydrauliköl aus dem Getriebe in den unteren Wasserbehälter des Motorkühlers geleitet. Bei der Luftkühlung wird das Öl in den Ölkühler auf der windzugewandten Seite des Frontgrills geleitet [1].
Funktion Die Funktion des Ölkühlers besteht darin, das Öl abzukühlen, eine zu hohe Öltemperatur und damit einen erhöhten Ölverbrauch zu verhindern sowie die Oxidation und Zersetzung des Öls zu vermeiden.
Häufige Fehler und Ursachen
Zu den häufigsten Ausfällen wassergekühlter Ölkühler zählen Kupferrohrbrüche, Risse in der vorderen und hinteren Abdeckung, Dichtungsschäden und Verstopfungen der Kupferrohre. Kupferrohrbrüche und Risse in der vorderen und hinteren Abdeckung werden meist dadurch verursacht, dass der Bediener im Winter das Kühlwasser im Dieselmotorgehäuse nicht ablässt. Sind diese Komponenten beschädigt, befindet sich während des Betriebs des Dieselmotors Öl im Wasserkühler und Kühlwasser im Öl in der Ölwanne. Läuft der Dieselmotor, dringt Öl bei höherem Öldruck als Kühlwasserdruck durch die Öffnung im Kühler in das Kühlwasser ein und gelangt durch die Kühlwasserzirkulation in den Wasserkühler. Bei Stillstand des Dieselmotors ist der Kühlwasserstand hoch und der Kühlwasserdruck höher als der Öldruck. Das überschüssige Kühlwasser tritt durch die Öffnung im Kühler in das Öl aus und gelangt schließlich in die Ölwanne. Kann der Bediener einen solchen Fehler nicht rechtzeitig erkennen, geht mit dem Weiterlaufen des Dieselmotors die Schmierwirkung des Öls verloren, und es kann schließlich zu einem Unfall wie beispielsweise einem Ziegelbrand kommen.
Wenn die einzelnen Kupferrohre im Inneren des Kühlers durch Ablagerungen und Verunreinigungen verstopft sind, wird die Wärmeableitung des Öls und die Ölzirkulation beeinträchtigt, daher sollte er regelmäßig gereinigt werden.
Überholung
Wenn während des Betriebs des Dieselmotors festgestellt wird, dass Kühlwasser in die Ölwanne gelangt und sich Öl im Wasserkühler befindet, wird dieser Fehler im Allgemeinen durch eine Beschädigung des Kerns des wassergekühlten Ölkühlers verursacht.
Die konkreten Wartungsmethoden sind wie folgt:
1. Nach dem Ablassen des Altöls aus dem Kühler den Ölkühler ausbauen. Nach dem Ausrichten des ausgebauten Kühlers diesen über den Wasserauslass mit Wasser befüllen. Während des Tests wurde der Wassereinlass blockiert und der Kühler von der anderen Seite mit einer Druckluftflasche aufgeblasen. Tritt Wasser aus dem Öleinlass oder -auslass des Ölkühlers aus, ist der innere Kern des Kühlers oder der Dichtungsring des Seitendeckels beschädigt.
2. Entfernen Sie die vordere und hintere Abdeckung des Ölkühlers und entnehmen Sie den Kühlkörper. Ist die äußere Schicht des Kühlkörpers beschädigt, kann sie durch Hartlöten repariert werden. Ist die innere Schicht beschädigt, muss der Kühlkörper in der Regel ausgetauscht oder beide Enden des vorhandenen Kühlkörpers abgedichtet werden. Ist die Seitenabdeckung gerissen oder gebrochen, kann sie nach dem Schweißen mit einer Gusseisenelektrode wiederverwendet werden. Ist die Dichtung beschädigt oder verschlissen, muss sie ersetzt werden. Ist das Kupferrohr des luftgekühlten Ölkühlers entlötet, wird es in der Regel durch Hartlöten repariert.