Das korrekte Funktionsprinzip der Bremspumpe ist wie folgt:
Die Bremspumpe ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Bremssystems. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Bremsbeläge gegen die Bremstrommel zu drücken und so das Fahrzeug zu verlangsamen und zum Stillstand zu bringen. Nach dem Betätigen der Bremse erzeugt die Hauptpumpe einen Schub, der das Hydrauliköl zur Hilfspumpe befördert. Der Kolben in der Hilfspumpe bewegt sich unter dem Flüssigkeitsdruck und drückt die Bremsbeläge gegen die Bremsbeläge.
Die hydraulische Bremse besteht aus der Hauptbremspumpe und dem Bremsflüssigkeitsbehälter. Diese sind an einem Ende mit dem Bremspedal und am anderen mit den Bremsleitungen verbunden. Die Bremsflüssigkeit wird in der Bremspumpe gespeichert; sie verfügt über einen Ölauslass und einen Öleinlass.
1. Tritt der Fahrer auf das Bremspedal, bewegt sich der Kolben der Hauptbremspumpe nach vorne und verschließt die Bypassöffnung. Dadurch baut sich vor dem Kolben Öldruck auf. Dieser Öldruck wird dann über die Leitung zur Bremspumpe übertragen;
2. Beim Loslassen des Bremspedals wird der Kolben der Hauptbremspumpe durch den Öldruck und die Rückstellfeder zurückgedrückt. Nachdem der Druck im Bremssystem abgefallen ist, fließt das überschüssige Öl zurück in den Ölbehälter;
3. Bei Zwei-Fuß-Bremsung wird Öl aus dem Ausgleichsloch in den vorderen Teil des Kolbens gepumpt, wodurch sich der Ölstand vor dem Kolben erhöht und somit die Bremskraft zunimmt.