Hinterachse.
Die Hinterachse ist die Komponente der hinteren Antriebswelle des Fahrzeugs. Sie besteht aus zwei Halbachsen und ermöglicht die Bewegung des Halbachsendifferenzials. Gleichzeitig dient sie der Radlagerung und der Verbindung der Hinterradaufhängung. Bei einem Fahrzeug mit Vorderachsantrieb fungiert die Hinterachse lediglich als Nachlaufachse und hat nur eine tragende Funktion. Ist die Vorderachse nicht die Antriebsachse, so ist die Hinterachse die Antriebsachse. In diesem Fall übernimmt sie neben der tragenden Funktion auch die Antriebs-, Verzögerungs- und Differenzialfunktionen. Bei Allradantrieb ist die Hinterachse in der Regel mit einem Verteilergetriebe ausgestattet. Man unterscheidet zwischen einer integrierten und einer halben Hinterachse. Die integrierte Hinterachse verfügt über eine Starrachse mit Federung, beispielsweise eine Lamellenfederung, während die halben Hinterachse über eine Einzelradaufhängung, beispielsweise eine McPherson-Federung, verfügt.
Die Hinterachse ist die Brücke hinter dem Auto.
Wenn die Vorderachse nicht die Antriebsachse ist, dann ist die Hinterachse die Antriebsachse. In diesem Fall übernimmt sie neben der Lagerfunktion auch die Rolle des Antriebs, der Verzögerung und des Differenzials. Bei Allradantrieb ist in der Regel vor der Hinterachse auch ein Verteilergetriebe angebracht.
Vorderachse und Hinterachse bezeichnen den vorderen Achsenteil. Die Vorderachse umfasst Stoßdämpfer, Federn, Lenkgetriebe, Ausgleichswelle usw. Die Hinterachse umfasst Antriebswelle, Getriebe usw. Bei mehrachsigen Lkw wird die Hinterachse in angetriebene und nicht angetriebene Hinterachse unterteilt. Die nicht angetriebene Hinterachse hat keine Antriebswellenverbindung und gehört nicht zum Antriebsrad. Sie ist üblicherweise bei schweren Lkw mit mehr als drei Achsen und Traktion an der Vorderachse anzutreffen.
Bei der Fahrzeugnutzung sollten Schmutz und Staub vom Entlüftungsstopfen am Hinterachsgehäuse regelmäßig entfernt werden. Eine Reinigung und Spülung ist alle 3.000 km im Rahmen der Wartung erforderlich, um einen freien Luftstrom zu gewährleisten und so Druckanstiege im Entlüftungsgehäuse durch Verstopfungen sowie Ölaustritt an den Dichtflächen und der Öldichtung zu vermeiden. Schmierölstand und -qualität sind zu prüfen und gegebenenfalls aufzufüllen oder zu ersetzen. Bei neuen Lokomotiven ist das Getriebeöl nach 12.000 km zu wechseln. Die Ölqualität ist alle 24.000 km im Rahmen der Wartung zu prüfen. Bei Anzeichen von Verfärbung oder Verdünnung ist ein Ölwechsel erforderlich. Bei Einsatz in kalten Regionen ist im Winter ein Winterölwechsel notwendig. Bei Wartungsarbeiten nach etwa 80.000 km sollten das Hauptgetriebe und das Differenzial zerlegt, der Innenraum des Achsgehäuses gereinigt und die Muttern der einzelnen Teile mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden. Außerdem sollten das Eingriffsspiel der einzelnen Zahnradteile und der Eingriff der Zahnflanken eingestellt werden.
Der Motor überträgt die Kraft auf das Getriebe, welches sie an die Zahnscheibe der Hinterachse weiterleitet. Das Differenzial ist eine Einheit und besteht im Inneren aus: In der Mitte des Kreuzgelenks befinden sich kleine Zahnplatten mit zwei Asteroidenrädern (die der Drehzahlregelung dienen). Das Differenzial ist stehend montiert und hat an beiden Seiten zwei kleine runde Öffnungen. Darüber befinden sich Schieber. Man spricht oft davon, dass hier die halbe Achse eingesetzt wird. Bei Geradeausfahrt bewegt sich das Kreuzgelenk nicht. Durch die Bewegung des Kreuzgelenks wird die Drehzahl der Reifen an beiden Achsen angepasst, um die Kurvenfahrt zu verbessern.
Die Hinterachse des Jiefang-Lkw ist die Antriebsachse und ihre Hauptfunktion ist:
(1) Der Motor wird abgeschaltet, die Kraft von Kupplung, Getriebe und Antriebswelle wird über das Untersetzungsgetriebe übertragen, wodurch sich seine Drehzahl verringert, das Drehmoment erhöht und das Drehmoment über die Halbwelle auf das Antriebsrad übertragen wird;
(2). Die Last der Hinterachse des Fahrzeugs tragen;
(3) Die Reaktionskraft und das Drehmoment der Fahrbahnoberfläche werden über die Blattfeder auf den Rahmen übertragen;
(4) Während der Fahrt übernimmt die Hinterradbremse die Hauptbremsfunktion; im geparkten Zustand dient die Hinterradbremse als Feststellbremse.
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