Demontage der Kolben-Pleuel-Gruppe
Wenn Ihr Auto im Wasser liegen bleibt, versuchen Sie bitte nicht, den Motor mit Gewalt zu starten. Steht das Wasser höher als der Lufteinlass des Motors, gelangt es direkt in den Zylinder und bildet ein weiches Wasser-Gas-Gemisch. Das Gas lässt sich komprimieren, das Wasser jedoch nicht. Wenn der Motor im Wasser steht und die Kurbelwelle die Pleuelstange in Richtung des Kolbens drückt, kann das Wasser nicht komprimiert werden. Durch den Wasserwiderstand verformt sich die Pleuelstange, verbiegt sich oder bricht sogar.
1. Vorsichtsmaßnahmen für die Demontage
① Vor der Demontage sollte der äußere Staub entfernt werden. Achten Sie genau auf die Position und Kennzeichnung jedes demontierten Teils und merken Sie sich diese.
② Vor dem Herausziehen der Pleuelstange muss die Kohlenstoffstufe am oberen Teil der Zylinderlaufbuchse abgekratzt werden, um eine Beschädigung des Kolbens und des Kolbenrings zu vermeiden.
③ Beim Ausbau der Kolben-Pleuel-Gruppe kann die Holzstange direkt herausgedrückt werden. Nach dem Herausziehen der Kolben-Pleuel-Gruppe müssen Pleueldeckel, Pleuelplatte und Pleuelbolzen unverzüglich vor Ort montiert werden.
④ Zum Ausbau der Zylinderlaufbuchse sollte ein Zylinderlaufbuchsenabzieher oder ein Holzstab verwendet werden. Schlagen Sie nicht direkt mit dem Metallstab auf die Zylinderlaufbuchse.
⑤ Die ausgebauten Kolbenringe müssen in der richtigen Reihenfolge abgelegt werden. Zylinderkopfdichtungen und Papierdichtungen müssen ordnungsgemäß aufbewahrt werden.
⑥ Falls das Schwungrad ausgebaut werden muss, ist ein Schwungradabzieher zu verwenden. Die beiden Schrauben des Abziehers sind abwechselnd zu drehen. Es ist strengstens verboten, mit einem Handhammer zuzuschlagen. Um Verletzungen durch ein plötzliches Herabfallen des Schwungrads zu vermeiden, sollte die Schwungradmutter nach dem Lösen nicht sofort entfernt werden.
2. Installationsvorkehrungen
① Die Teile müssen vor dem Einbau gereinigt, auf Passgenauigkeit geprüft und einer technischen Bewertung unterzogen werden. Teile, die die technischen Anforderungen nicht erfüllen, müssen repariert oder ausgetauscht werden.
② Die Vertiefung der Wirbelkammer oben am Kolben und die Schmierölbohrung am kleinen Ende der Pleuelstange müssen auf derselben Seite liegen und nach oben zeigen.
③ Beim Austausch der Zylinderlaufbuchse muss der Zylindersatz vor dem Einbau des Dichtungsrings in die Einbaubohrung eingesetzt und die Höhe des Auflagekörpers geprüft werden. Nach Erfüllung der Anforderungen kann die Zylinderlaufbuchse endgültig montiert werden. Die Zylinderlaufbuchse des S195-Dieselmotors kann bei geringem Verschleiß um 90° gedreht werden. Eine Drehung der Zylinderlaufbuchse ist nicht zulässig.
④ Beim Einbau der Kolbenringe ist darauf zu achten, den Kolben nicht zu beschädigen und die Kolbenringe nicht zu brechen. Der verchromte Ring wird in die erste Ringnut eingesetzt. Sind die inneren Kanten der zweiten und dritten Gasringe mit Nuten versehen, zeigen diese nach oben; sind sie außen mit Nuten versehen, zeigen diese nach unten. Die Fase an der Außenkante des Ölabstreifrings zeigt nach oben. Die zweiten und dritten Gasringe des Vierringsystems sind konische Ringe. Die Seite mit der Markierung „┬“ oder „┬“ muss beim Einbau nach oben zeigen. Beim Einbau des kombinierten Ölabstreifrings wird zuerst der Laufring eingesetzt. Dessen Enden dürfen sich nicht überlappen oder verbiegen. Anschließend wird der folgende Flachring eingesetzt, sodass er die Öffnung des Laufrings verschließt. Danach folgen der Wellenring und die beiden darüber liegenden Flachringe. Bei Verwendung von Vierring- oder kombinierten Ölabstreifringen wird der Ölabstreifring in die erste Ölabstreifnut eingesetzt. Vor dem Einbau in den Zylinder sollten Kolben und Laufbuchse mit frischem Öl bestrichen werden. Beim Einsetzen der Kolbenringe ist darauf zu achten, dass deren Öffnungen um 120° versetzt sind. Wirbelstrombohrungen und Kolbenbolzenlöcher sind zu vermeiden, ebenso wie eine seitliche Belastung des Kolbens. Zum Einsetzen der Kolbenringe in die Zylinderlaufbuchse sind Spezialwerkzeuge (z. B. Eisenklemmen) zu verwenden.
Nach Gebrauch dürfen die linken und rechten Hauptlager nicht ausgetauscht werden, und die oberen und unteren Pleuellagerdeckel dürfen nicht falsch montiert werden. Der Pleuellagerdeckel muss nach dem Einpressen in den Lagersitz einen bestimmten Sitz haben und etwas über die Auflagefläche des Lagersitzes hinausragen.
6. Die Rollkante der Zylinderkopfdichtung muss zur Zylinderkopfseite zeigen, und die Bohrungen müssen mit den Bohrungen im Zylindergehäuse fluchten. Beim Anziehen der Zylinderkopfmutter ist gleichmäßig diagonal mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anzuziehen. Zu lockeres Anziehen kann zu Undichtigkeiten und Verbrennungen der Zylinderkopfdichtung führen; zu festes Anziehen kann die Elastizität der Zylinderkopfdichtung beeinträchtigen und ein Abrutschen der Schraube oder des Gewindes verursachen. Ersetzen Sie die Zylinderkopfdichtung und ziehen Sie die Zylinderkopfmutter nach 20 Betriebsstunden erneut nach.
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