Funktionsprinzip und Anwendung des ABS-Sensors im Automobilbereich
Das Funktionsprinzip des ABS im Automobilbereich ist:
Bei einer Notbremsung erkennt der hochempfindliche Raddrehzahlsensor an jedem Rad ein Blockieren der Räder. Der Bordcomputer steuert daraufhin umgehend den Druckregler, um den Bremsdruck an den betroffenen Rädern zu reduzieren und ein Blockieren zu verhindern. Das ABS-System besteht aus ABS-Pumpe, Raddrehzahlsensor und Bremslichtschalter.
Die Rolle des Abs-Systems ist:
1. Vermeidung von Kontrollverlust über das Fahrzeug, Verlängerung des Bremswegs, Verbesserung der Fahrzeugsicherheit;
2. Verbesserung der Bremsleistung des Fahrzeugs;
3, um ein Blockieren des Rades während des Bremsvorgangs zu verhindern;
4. Stellen Sie sicher, dass der Fahrer beim Bremsen die Richtung kontrollieren kann und verhindern Sie ein Durchrutschen der Hinterachse.
Wie der Name schon sagt, besteht die Hauptaufgabe des Antiblockiersystems (ABS) darin, ein Blockieren der Räder durch übermäßige Bremskraft bei einer Notbremsung zu verhindern und so den Kontrollverlust über das Fahrzeug zu vermeiden. Beispielsweise kann ein mit ABS ausgestattetes Fahrzeug bei einem Hindernis vor dem Fahrzeug leicht ausweichen und eine Notbremsung vermeiden.
Wenn ein Fahrzeug bei einer Notbremsung nicht mit einem ABS-System ausgestattet ist, ist die Bremskraft an allen vier Rädern gleich, wodurch die Reifenreibung nahezu identisch ist. In diesem Moment lässt sich das Fahrzeug nur schwer lenken, und es besteht die Gefahr, dass man die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Dies verdeutlicht die Bedeutung des ABS-Systems für unsere Fahrsicherheit. Wir brauchen uns darüber keine Sorgen zu machen, denn die nationale Norm schreibt nun vor, dass jedes Fahrzeug serienmäßig mit einem ABS-Antiblockiersystem ausgestattet sein muss.
Wie funktioniert das ABS-Antiblockiersystem? Um sein Funktionsprinzip zu verstehen, müssen wir zunächst die Komponenten des ABS-Systems kennen. Das ABS besteht hauptsächlich aus Raddrehzahlsensoren, einem elektronischen Steuergerät, einem Bremskraftregler, einem Hauptbremszylinder und weiteren Teilen. Wenn das Fahrzeug bremsen muss, erfasst der Raddrehzahlsensor an jedem Rad die Raddrehzahlsignale aller vier Räder und sendet diese an das Fahrzeugsteuergerät (VCU). Das VCU analysiert diese Signale, um den aktuellen Fahrzeugzustand zu ermitteln, und sendet anschließend den Bremsdruckregler (ABS-Pumpe) als Steuersignal.
Wenn der ABS-Druckregler den Bremsdrucksteuerungsbefehl empfängt, steuert er direkt oder indirekt den Bremsdruck jedes Kanals durch Ansteuerung des internen Magnetventils des ABS-Druckreglers, um das Bremsmoment der vier Räder anzupassen, es an die Bodenhaftung anzupassen und ein Blockieren eines Rades aufgrund übermäßiger Bremskraft zu verhindern.
Viele ältere Autofahrer, die hier zu sehen sind, mögen denken, dass das sogenannte „Punktbremsen“ einen Antiblockiereffekt hat. Es muss hier betont werden, dass dieses Konzept überholt ist und die Art des punktuellen Bremsens die Fahrsicherheit sogar beeinträchtigt hat.
Warum sagen Sie das? Das liegt am Ursprung der sogenannten „Punktbremse“. Diese funktioniert bei Fahrzeugen ohne ABS-Antiblockiersystem durch punktuelles Betätigen des Bremspedals, wodurch die Bremskraft an den Rädern zeitweise unterbrochen wird und ein Blockieren der Räder verhindert wird. Heutzutage verfügen alle Fahrzeuge serienmäßig über ein ABS-Antiblockiersystem. Die Systeme verschiedener Hersteller unterscheiden sich zwar, können aber grundsätzlich 10 bis 30 Signale pro Sekunde erfassen und 70 bis 150 Bremsvorgänge pro Sekunde ausführen. Diese Frequenz an Erfassung und Ausführung ist in der Praxis nicht realisierbar.
Das ABS-Antiblockiersystem benötigt einen kontinuierlichen Bremsvorgang, um seine Funktion optimal zu erfüllen. Bei künstlichem, punktuellem Bremsen („Punktbremsung“) erhält das ABS-System nur zeitweise ein Signal und kann daher nicht effektiv arbeiten. Dies führt zu einer verringerten Bremsleistung und sogar zu einem verlängerten Bremsweg.