Schalten ist die Abkürzung für „Schalthebelbetätigungsmethode“ und bezeichnet den Vorgang, bei dem der Fahrer die Position des Schalthebels mithilfe verschiedener psychologischer und physiologischer Bewegungen kontinuierlich an die Straßenverhältnisse und die Fahrzeuggeschwindigkeit anpasst. Aufgrund seiner prägnanten und direkten Bezeichnung hat sich diese Technik im Laufe der Zeit im Straßenverkehr eingebürgert. Sie wird sehr häufig angewendet, und die Beherrschung der Schalthebelbetätigung (insbesondere bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe) hat direkten Einfluss auf die Fahrsicherheit.
Die sogenannte „Schalthebelbedienungsmethode“ beschränkt sich auf den „Schalthebel“ selbst; der Schaltvorgang umfasst jedoch nicht nur die „Schalthebelbedienungsmethode“, sondern – und das ist viel wichtiger – unter der Voraussetzung, dass das Ziel (Schalten) erreicht wird, einschließlich der Einschätzung der Fahrzeuggeschwindigkeit usw. Alle psychologischen und physiologischen Verhaltensprozesse und Aspekte.
Die technischen Anforderungen an den Gangwechsel lassen sich in acht Worten zusammenfassen: rechtzeitig, korrekt, stabil und schnell.
Rechtzeitig: Beherrschen Sie den richtigen Schaltzeitpunkt, das heißt, Sie sollten nicht zu früh hochschalten und nicht zu spät herunterschalten.
Korrekt: Kupplungspedal, Gaspedal und Schalthebel müssen korrekt aufeinander abgestimmt und aufeinander abgestimmt sein, und ihre Positionen müssen genau sein.
Stabil: Nach dem Einlegen eines neuen Ganges das Kupplungspedal rechtzeitig und gleichmäßig loslassen.
Schnell: Die Maßnahmen sollten schnell erfolgen, um die Schaltzeit zu verkürzen, den Verlust an kinetischer Energie des Fahrzeugs zu reduzieren und den Kraftstoffverbrauch zu senken.
arbeiten
Block
(1) Grundlagen des Hochschaltens. Bevor Sie einen Gang höher schalten, betätigen Sie das Gaspedal je nach Straßen- und Verkehrslage gleichmäßig und erhöhen Sie die Geschwindigkeit allmählich. Dieser Vorgang wird als „Anfahren“ bezeichnet. Sobald die Geschwindigkeit für einen höheren Gang geeignet ist, nehmen Sie das Gaspedal sofort vom Gas, treten Sie die Kupplung und schalten Sie den Gang ein. Fahren Sie sanft weiter. Gehen Sie je nach Situation beim Hochschalten auf die gleiche Weise vor. Entscheidend für ein sanftes Hochschalten ist die Länge des Anfahrwegs. Dieser sollte je nach gewünschtem Gang gewählt werden. Je höher der Gang, desto länger der Anfahrweg. Beim Anfahren sollte das Gaspedal gleichmäßig betätigt und die Geschwindigkeit zügig erhöht werden. Nach dem Hochschalten sollte die Kupplung zügig in die Halbkupplungsposition gebracht werden. Das Fahrzeug sollte kurz angehalten und dann langsam angehoben werden, um eine gleichmäßige Kraftübertragung zu gewährleisten und ein plötzliches „Vorwärtsschnellen“ nach dem Schalten zu vermeiden.
(2) Zeitpunkt des Hochschaltens. Während der Fahrt sollte, sofern es die Straßen- und Verkehrsverhältnisse zulassen, rechtzeitig in einen höheren Gang geschaltet werden. Vor dem Hochschalten muss das Fahrzeug leicht beschleunigt werden, um sicherzustellen, dass nach dem Schalten genügend Leistung für einen reibungslosen Lauf vorhanden ist. Ist die Beschleunigung zu gering, führt dies nach dem Schalten zu Leistungsverlust und Ruckeln; ist sie zu lang, läuft der Motor länger mit hoher Drehzahl, was den Verschleiß erhöht und den Kraftstoffverbrauch steigert. Daher sollte die Beschleunigung angemessen sein und der Gang rechtzeitig hochgeschaltet werden. Der Zeitpunkt des Hochschaltens richtet sich nach Motorgeräusch, Drehzahl und Leistung. Fällt die Motordrehzahl nach dem Schalten beim Betätigen des Gaspedals ab und ist die Leistung unzureichend, wurde zu früh geschaltet.
Arbeitsablauf: Niedrigen Gang in den hohen Gang schalten, Motoröl ordnungsgemäß spülen, um die Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten; ein Schritt zum Anheben, zweiter Schritt zum Aufhängen und dritter Schritt zum Auftanken.
Handlungsanweisungen: Beschleunigen Sie das Auto, um das Geräusch zu hören, treten Sie die Kupplung und legen Sie den Leerlauf ein; warten Sie, bis das Geräusch von Öl zu hören ist, treten Sie dann die Kupplung und legen Sie einen Gang ein.
Herunterschalten
(1) Grundlagen der Gangreduzierung. Gaspedal loslassen, Kupplungspedal schnell treten, Schalthebel in Neutralstellung bringen, dann Kupplungspedal loslassen, mit dem rechten Fuß schnell das Gaspedal durchtreten (wie bei leerem Gaspedal), dann schnell die Kupplungspedal treten, Schalthebel in einen niedrigeren Gang bringen und die Kupplung mit der Schnell-Stopp-Langsam-Methode loslassen, damit das Auto im neuen Gang weiterfährt.
(2) Zeitpunkt des Herunterschaltens. Wenn Sie während der Fahrt merken, dass die Motorleistung nicht ausreicht und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs allmählich abnimmt, bedeutet dies, dass der eingelegte Gang für die normale Fahrt nicht mehr ausreicht. Sie sollten dann rechtzeitig und zügig in einen niedrigeren Gang schalten. Bei einem deutlichen Geschwindigkeitsverlust können Sie das Herunterschalten überspringen.
Betriebsablauf: Beim Erreichen des Ganges in den niedrigen Gang schalten, keine Panik angesichts der Geschwindigkeit des Fahrzeugs; im ersten Schritt wird der zweite Gang angehoben, im dritten Schritt wird das Öl umgeschaltet, um die Geschwindigkeit beizubehalten.
Handlungsanweisungen: Gas geben und Leerlauf einlegen, den Kraftstoff entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit ablassen; solange das Kraftstoffgeräusch nicht aufhört, die Kupplung treten und in einen niedrigen Gang schalten.
manuelle Schaltung
Bei einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe ist die Kupplung für ein sicheres Fahrgefühl unerlässlich. Treten Sie die Kupplung während der Fahrt nicht ständig, außer beim Anfahren, Schalten und Bremsen bei niedriger Geschwindigkeit.
Korrekte Bedienung beim Anfahren. Die grundlegende Bedienung des Kupplungspedals beim Anfahren lautet: „Eins schnell, zwei langsam, drei kuppeln“. Das heißt: Beim Anheben des Pedals schnell; sobald die Kupplung halb eingerückt ist (das Motorengeräusch verändert sich in diesem Moment), wird das Pedal etwas langsamer angehoben; vom Einrücken bis zum vollständigen Einrücken wird das Pedal langsam durchgezogen. Während das Pedal angehoben wird, sollte das Gaspedal entsprechend dem Widerstand des Motors allmählich betätigt werden, um ein sanftes Anfahren zu gewährleisten.
Korrekte Bedienung beim Schalten. Beim Schalten während der Fahrt muss das Kupplungspedal zügig durchgetreten und wieder losgelassen werden. Ein Halbschleifen der Kupplung ist unbedingt zu vermeiden, da dies den Kupplungsverschleiß erhöht. Achten Sie außerdem auf die richtige Abstimmung mit dem Gaspedal. Um sanfte Schaltvorgänge zu ermöglichen und den Verschleiß von Getriebe und Kupplung zu reduzieren, empfiehlt sich die „Zwei-Kupplungs-Schaltmethode“. Obwohl diese Methode etwas komplizierter ist, spart sie Kraftstoff.
Richtiges Bremsen. Beim Fahren sollte man, außer beim Bremsen mit niedriger Geschwindigkeit, um das Kupplungspedal zu betätigen, das Kupplungspedal unter anderen Bremsbedingungen möglichst nicht betätigen.
Die Bedienung eines Schaltgetriebes ist relativ komplex und erfordert einige Tricks und Kniffe. Um die volle Leistung abzurufen, ist es entscheidend, den richtigen Zeitpunkt zum Schalten zu finden und das Auto kraftvoll beschleunigen zu lassen. Theoretisch ist die Beschleunigung am besten, wenn der Motor nahe am maximalen Drehmoment arbeitet.
automatisches Getriebe
Die automatische Gangschaltung wird vom Computer gesteuert und ist einfach zu bedienen.
1. Bei Fahrten auf gerader Strecke verwenden Sie im Allgemeinen den Gang „D“. Wenn Sie im Stadtverkehr unterwegs sind, schalten Sie in den 3. Gang, um mehr Kraft zu erhalten.
2. Beherrschen Sie die linke Fußbremse. Wenn Sie vor dem Einparken eine kurze Steigung hinauffahren möchten, können Sie mit dem rechten Fuß Gas geben und mit dem linken Fuß bremsen, um das Fahrzeug langsam vorwärts zu steuern und einen Auffahrunfall zu vermeiden.
Der Wählhebel des Automatikgetriebes entspricht dem Schalthebel eines Schaltgetriebes. Üblicherweise gibt es folgende Gänge: P (Parken), R (Rückwärtsgang), N (Neutral), D (Vorwärtsgang), S (oder 2, also der zweite Gang), L (oder 1, also der erste Gang). Die korrekte Verwendung dieser Gänge ist besonders wichtig für Fahrer von Fahrzeugen mit Automatikgetriebe. Um nach dem Starten eines Fahrzeugs mit Automatikgetriebe eine bessere Beschleunigung zu erzielen, können Sie das Gaspedal stets weit durchdrücken. Das Automatikgetriebe schaltet dann bei höheren Geschwindigkeiten in einen höheren Gang. Für eine sanftere Fahrt können Sie das Gaspedal im richtigen Moment leicht vom Gaspedal nehmen. Das Getriebe schaltet dann automatisch hoch. Durch das Halten der Motordrehzahl bei gleicher Geschwindigkeit wird der Kraftstoffverbrauch gesenkt und die Fahrt leiser. Wenn Sie in diesem Moment das Gaspedal leicht betätigen, um weiter zu beschleunigen, schaltet das Getriebe nicht sofort in den vorherigen Gang zurück. Diese vom Hersteller vorgesehenen Funktionen – das vorausschauende Hochschalten und das verzögerte Herunterschalten – verhindern häufiges Schalten. Wenn Sie diese Tatsache verstehen, können Sie den Fahrspaß, den das Automatikgetriebe bietet, nach Belieben genießen.
Wirtschaft
Nehmen wir einen Audi als Beispiel: Bei konstanten Geschwindigkeiten von 40 km/h und 100 km/h liegt die Motordrehzahl üblicherweise zwischen 1800 und 2000 U/min und steigt bei starker Beschleunigung auf etwa 3000 U/min. Daher kann man 2000 U/min als sparsame Drehzahl betrachten, die als Richtwert für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe dienen kann.
Vergleichende Beobachtungen zeigen, dass Fahrzeuge mit 1,8- und 1,8-Liter-Motor und Schaltgetriebe bei dieser Geschwindigkeit und in jedem Gang bei 2000 U/min sehr zügig fahren. Fahrer, die Kraftstoff sparen möchten, können um 2000 U/min schalten, während diejenigen, die Wert auf Leistung legen, den Schaltvorgang entsprechend hinauszögern können.