Im Luftfilter befindet sich Wasser. Ist Wasser im Motor?
Wenn der Luftfilter überflutet ist, versuchen Sie nicht, den Motor erneut zu starten. Da das Fahrzeug durch das Wasser fährt, gelangt es in den Ansaugtrakt des Motors und zunächst in den Luftfilter, was unter Umständen direkt zum Motorstillstand führt. Wenn jedoch bereits ein Großteil des Wassers den Luftfilter passiert hat und in den Motor gelangt ist, kann ein erneuter Startversuch direkt zu Motorschäden führen. Wenden Sie sich daher umgehend an eine Vertragswerkstatt.
Wenn der Motor abstirbt und erneut gestartet wird, gelangt Wasser direkt über den Lufteinlass in den Zylinder. Gase sind komprimierbar, Wasser jedoch nicht. Drückt die Kurbelwelle das Pleuel in Richtung der Kolbenkompression, kann das Wasser nicht komprimiert werden. Die dadurch entstehende große Reaktionskraft führt zur Verbiegung des Pleuels. Aufgrund der veränderten Kräfte ist die Verbiegung des Pleuels erkennbar. Bei manchen Modellen kann es zu leichten Verformungen kommen. Nach dem Ablassen des Wassers springt der Motor zwar problemlos an und läuft normal. Nach einer gewissen Fahrzeit verstärkt sich die Verformung jedoch. Bei einer starken Verbiegung des Pleuels besteht die Gefahr eines Zylinderblockschadens.